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Am 19.07.07 stand Pisa
auf unserem Programm. Es war, wie an allen Tagen in der Toscana ziemlich heiss. Aber wir waren begeistert, den schiefen Turm einmal in Natur zu sehen. Er war viel gewaltiger, als wir ihn uns vorgestellt hatten.
Pisa ist eine lebhafte Stadt mit einer interessanter Atmosphäre. Die Stadt hat viele Sehenswürdigkeiten und vor allem am Flussufer des breiten Arno ein
wunderschönes Stadtbild mit zahlreichen Palästen und einige Brücken anzubieten..
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Besonderer Anziehungspunkt der Touristen ist der Piazza dei Miracoli (Platz der Wunder) mit seinen Bauten aus Carrara-Mamor. Campanile-der (schiefe Turm)
Grundsteinlegung 1173 - bis 1185 wurden erst drei Stockwerke errichtet, weil sich der Boden zu neigen begann. 1272 - 1278 wurde das siebte Stockwerk fertiggestellt. 1298 versuchte eine Baukommission die Neigung
des Turmes durch Bleizüge unter Kontrolle zu bringen. 1550 wird am siebten Stockwerk umgerechnet eine Neigung von 3,79 m festgestellt.
Ab 1911 wird jährlich massgenommen. Trotz vielen Baumaßnahmen neigte sich der Turm weiter. 1990 wird der Turm für die Öffentlichkeit geschlossen. 1992 wurden 600 t schwere Bleigewichte an der Nordseite angebracht
(später 870 t) und Stahlseile, um den Turm gerade zu stellen. Ende 2001 wurde der Turm wieder für die Öffentlichkeit (kleine Gruppen) geöffnet.
Der Dom Santa Maria Assunta wurde 1063 begonnen und 1118 unvollendet geweiht, da er erst im 13.JH fertig gestellt werden konnte. Das imposante Gebäude wurde in romanisch-pisanische Stiel erbaut
Das Baptisterium ist die Grösste Taufkapelle der Welt (107,25 m Umfang).
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Siena - die Schöne!
Die Stadt mit den backsteinroten Häusern nennen viele als die Schönste der Toscana. In Siena befindet sich der Campo - dem Schauplatz der aufregendsten Reiterschaukämpfe, dem Palio. Der Boden des Platzes ist fächerförmig angelegt und zeigt ein Fischgrätenmuster aus rotem Backstein.
Stirnseitig des Campos befindet sich der Palazzo Pubblico (das Rathaus) mit dem Torre del Mangia. Das Wahrzeichen der Stadt ragt 102 m in den Himmel. Zweimal im Jahr findet auf dem Campo der Palio von Siena
statt, es ist eines der härtesten Pferderennen der Welt. Besonders sehenswert ist auch der Dom Santa Maria an der höchsten Stelle der Stadt.
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San Gimignano wird, wegen seiner hohen, allerdings mittelalterlichen Wohntürme, auch oft “Manhatten der Toscana” genannt. Früher ragten 71 Geschlechtertürme in den Himmel. Die Höhe diente als
Machtdemonstration. Heute sind noch 15 Türme übriggeblieben. Aber auf dem kleinen Grund der historischen Stadt wirken sie sehr dicht gedrängt. Ein sehenswerter Ort mit seinen schmalen Gassen und der Piazza delle
Cisterna. Sie soll einer der hübschesten Plätze der Toscana sein.
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COMER SEE
Zum Abschluss unser Reise machten wir noch ein paar Tage am Comer See. In Domaso hatte uns in den Jahren zuvor gut gefallen. Der Campingplatz liegt zur einen Seite direkt am Wasser und zur anderen Seite gelangt man in den Ort. Es gibt am Comer See für uns noch viel zu sehen und zu unternehmen.
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Eine Wanderung führte uns zum Monte Berlinghera (1930 m). Ausgangspunkt war San Bartolomeo. Leider bogen wir an einer Gabelung falsch ab und gelangten von einer anderen Seite bis fast zum Gipfel. Mussten
dann aber wegen Steilabhänge mit Geröllfeldern wieder umkehren. Es hat trotzdem Spass gemacht und wir probieren bestimmt irgendwann den richtigen Weg.
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Ein schöner Urlaub mit vielen Erlebnissen ging wieder viel zu schnell vorbei.
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